Warum ich Dinge lieber selbst mache - und nicht perfekt

Viele denken bei Selbstgemacht sofort an große DIY-Ideen.

Warum ich Dinge lieber selbst mache

Es gibt viele Möglichkeiten, den Alltag zu organisieren.

Mehr Produkte. Mehr Systeme. Mehr Lösungen.

Lange Zeit dachte ich, genau darin läge der Schlüssel:

Wenn ich nur die richtigen Dinge kaufe, die richtigen Methoden finde und alles gut genug plane, wird der Alltag leichter.

Heute sehe ich das anders.

Nicht, weil ich plötzlich alles selbst mache.

Sondern weil ich angefangen habe, Dinge einfacher zu halten.

Selbstgemacht ist für mich kein Projekt

Viele denken bei Selbstgemacht sofort an große DIY-Ideen.

An aufwendige Rezepte, lange Listen und perfekte Ergebnisse.

So funktioniert mein Alltag nicht.


Die Dinge, die ich selbst mache, sind meistens klein:


Keine Projekte.

Nur kleine Lösungen, die bleiben.


Weniger Produkte, mehr Übersicht

Früher hatte ich für vieles eine eigene Lösung.

  • Ein spezielles Gewürz hier,

  • ein Spezialreiniger dort,

  • eine neue Pflege für jede Jahreszeit.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass das gar nicht mehr Freiheit bedeutet.

Es bedeutet vor allem mehr Entscheidungen.

Heute halte ich vieles bewusst einfacher.

Zum Beispiel steht in meiner Küche meistens nur eine kleine Auswahl an Gewürzen.

Ein gutes grobes Meersalz, ein paar Kräuter und manchmal ein selbstgemachtes Zitronensalz reichen oft völlig aus.

Ich nutze in meiner Küche immer eins von denen👉 hier.

Dinge selbst zu machen verändert den Blick

Selbstgemacht hat für mich eine überraschende Wirkung gehabt.

Wenn man einmal ein einfaches Kräutersalz mischt oder eine Brühe selbst kocht, merkt man schnell:

Viele Dinge sind viel unkomplizierter, als sie im Supermarkt wirken.

Das verändert etwas.

Man kauft nicht mehr automatisch alles fertig, sondern überlegt kurz:

> Könnte ich das auch einfacher lösen?

Manchmal lautet die Antwort ja.

Manchmal nein.

Beides ist völlig in Ordnung.

Nicht alles muss selbst gemacht werden

Selbstgemacht heißt für mich nicht, alles zu ersetzen.

Ich kaufe weiterhin vieles ganz normal:

  • Brot vom Bäcker

  • Seife

  • manche Lebensmittel

  • Dinge, die sich für mich nicht lohnen selbst zu machen

Der Unterschied ist nur, dass ich bewusster auswähle.

Nicht alles, was möglich ist, muss auch Teil meines Alltags werden.

Der kleine Vorteil von einfachen Lösungen

Die Dinge, die ich selbst mache, haben einen gemeinsamen Effekt:

Sie nehmen Entscheidungen aus dem Alltag.

Wenn ein Glas Würzsalz im Regal steht,

brauche ich keine fünf Gewürzmischungen mehr.

Wenn ich einen einfachen Reiniger benutze,

muss ich nicht überlegen, welches Mittel für welche Oberfläche gedacht ist.

Ein paar gute Grundlagen reichen oft.

Was ich dafür wirklich brauche

Die meisten Dinge, die ich selbst mache, benötigen keine besondere Ausstattung.

Ein paar einfache Dinge reichen völlig:

  • kleine Gläser für Vorräte

  • eine feine Reibe für Zitronenschale oder Gewürze

  • ein gutes Schneidebrett

  • ein paar Gewürze in guter Qualität

👉Hier findest du tolle Schneidbretter aus Olivenholz. Eins davon nutze ich selbst.

Mehr brauche ich in der Regel nicht.

Selbstgemacht darf unperfekt sein

Das Schöne an selbstgemachten Dingen ist,

dass sie nicht perfekt sein müssen.

Ein Kräutersalz darf etwas gröber sein.

👉Hier findest du meinen Artikel Kräutersalz selber machen

Eine Brühe darf jedes Mal etwas anders schmecken.

Genau das macht sie alltagstauglich.

Sie müssen nicht reproduzierbar sein wie ein Industrieprodukt.

Sie müssen nur funktionieren.

Warum ich dabei bleibe

Heute mache ich Dinge selbst, wenn sie:

  • den Alltag einfacher machen

  • weniger Produkte nötig machen

  • Entscheidungen reduzieren

  • oder einfach Freude mache

Nicht aus Prinzip. Und nicht aus Perfektion. Sondern, weil sie gut in mein Leben passen.

Natürlich statt kompliziert.

Lies hier weiter: Selbstgemacht heißt für mich nicht alles selbst

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